Januar 20, 2026

FGK on Tour…in Cloppenburg: Jugendbeteiligung erleben

Unter dem Motto Jugendbeteiligung war ich in der Stadt Cloppenburg – ein spannender Tag vollgepackt mit Beispielen, wie aktiv und vielfältig junge Menschen hier ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. Ausgangspunkt war das Rathaus, wo ich mich mit Bürgermeister Varnhorn austauschen konnte. Dabei ging es nicht nur um Jugendbeteiligung, sondern auch um den Prozess „Familiengerechte Kommune“ – Cloppenburg hat sich bereits 2012 auf den Weg zur familiengerechten Kommune gemacht und befindet sich aktuell im sog. „Erhaltungszertifikat“, dem Dauerzertifikat. Nach einer kurzen Orientierung im Rathaus wurde die Gelegenheit für einen Austausch mit den Sachgebieten Schule und Soziales genutzt. Los ging es in der Kita Weltentdecker. Dort lernen schon die Kleinsten, wie Beteiligung funktioniert – spielerisch, altersgerecht und mit viel Raum für eigene Ideen. Anschließend stand das JIM – Jugend- und Informationszentrum auf dem Programm. Das JIM ist ein zentraler Treffpunkt für Jugendliche: ein Ort zum Treffen, Reden, Mitmachen und Wachsen. Durch sein Konzept und das engagierte Team ist hier eine vertrauensvolle Anlaufstelle entstanden – gerade auch in schwierigen Lebenssituationen. Direkt daneben liegt der Mehrgenerationenpark, der mit seinen Flächen zum Chillen, Skaten, Sporttreiben und Begegnen die Arbeit des JIMs perfekt ergänzt. Hier wird sichtbar, wie Jugendliche ihre Umgebung nutzen und mitgestalten können. Die Verbindung von Jugendzentrum und Park zeigt, wie kommunale Räume sinnvoll miteinander gedacht werden können – offen, inklusiv und orientiert an den Bedürfnissen junger Menschen. Weiter ging es in die Rote Schule, die donnerstags als offener Kindertreff einen wichtigen Ort für Kinder bietet. Hier können sie spielen, Neues ausprobieren, Wünsche äußern und erste Beteiligungserfahrungen sammeln. Die pädagogische Arbeit setzt im Alltag der Kinder an – in ihrem Tempo, ernst genommen und begleitet. Das Team schafft eine Atmosphäre, in der Beteiligung nicht nur möglich, sondern bewusst gefördert wird. Zum Abschluss durfte ich als Gast an der Sitzung des Jugendparlaments der Stadt Cloppenburg teilnehmen. Das Jugendparlament ist ein starkes Instrument der demokratischen Beteiligung: Jugendliche diskutieren dort engagiert, bringen Anträge ein und vertreten ihre Interessen gegenüber der Stadtpolitik. Ihre Professionalität und ihr Verantwortungsbewusstsein haben mich besonders beeindruckt. Cloppenburg zeigt sehr anschaulich, wie Kinder- und Jugendbeteiligung in verschiedenen Altersstufen zusammenwirkt. Vielen Dank an ALLE für die offenen Einblicke und Gespräche. Beteiligung braucht Räume – und Cloppenburg schafft sie. 💬✨

C. Hohmuth

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