Der Prozess zur Familiengerechten Kommune

Enkeltauglichkeit auf die kommunale Ebene übersetzt

Was haben Spielplätze, Luftschadstoffbelastung, Beschäftigungsquote und SDGs miteinander zu tun? Ganz einfach: Sie geben Auskunft über das generationenübergreifende Zusammenleben und das füreinander Sorgen von Bürger:innen – jung & alt – vor Ort. Die Steuerungsgrundlage für ein nachhaltiges Handeln heute und ein zukunftsorientiertes Investieren auf kommunaler Ebene liefert der Prozess zur „Familiengerechte Kommune“.

Derzeit in der Modellphase und ab 2026 für alle teilnehmenden Kommunen wird der FGK-Prozess mit seinem Analysetool und dem Strategiekonzept in eine Anwendung integriert, so dass relationale Beziehungen zwischen der bzw. den Strategie(n) und den Elementen hergestellt werden können.

Der große Mehrwert ist dabei ein fachbereichsübergreifendem Ziel- und Umsetzungsmonitoring über sämtliche Strategien hinweg.

In einfachen Worten: Ziele erkennen und planen, Maßnahmen zur Zielerreichung umsetzen, Wirkung der Ziele messen und weiter anpassen.


Seit 2011 sind bundesweit Kommunen auf dem Weg zu effektiven Strukturen für mehr Familien- und Generationengerechtigkeit durch den Prozess „Familiengerechte Kommune“ – lösungsorientiert, transthematisch und partizipativ.

Die kommunale Finanzlage, fehlende Personalressourcen sowie häufig unkoordinierte, doppelte und nicht ausreichend beachtete Strukturen, die zudem nicht nachhaltig sind, führen zu immensen Hindernissen bei der Umsetzung von Maßnahmen generell. Die Aktivitäten und Umsetzungen erfolgen nur noch nach dem Prinzip der „akuten Brandlöschung“ strategische Maßnahmenplanung kann kaum oder selten angedacht werden.

Damit die Bedarfe aus den Maßnahmen der Kommunen dort ankommen, wo sie gebraucht werden – bei den Bürgerinnen und Bürgern, den Familien in all ihrer Vielfalt. Sind strategische Planungen und deren Umsetzung mit modernen Arbeitsmethoden und effizient einzusetzender Personalressource unabdingbar.

Der Prozess Familiengerechte Kommune unterstützt kommunalen Akteure gezielt beim Aufbau eines agilen Projektmanagements und der strategischen Maßnahmenplanung im kollaborativem Handlungsraum.

Die Handlungsfelder

Die Vielfalt der Handlungsräume, in der Familien sich bewegen, haben wir in sechs zentralen Handlungsfeldern zusammengefasst.

Wie läuft der Prozess ab?

Auftakt des Prozesses ist eine quantitative und qualitative Analyse und deren Auswertung der IST-Situation in der Kommune. Bereichert um eine Beteiligungsphase und unterstützt durch zwei Workshops am Anfang und am Ende des Prozesses entsteht ein Strategiekonzept „Familiengerechte Kommune“ und ein Dialog mit allen Beteiligten aus dem Bereich „Familie“ .

Die Entwicklung des Strategiekonzepts ist jedoch nur ein Zwischenschritt. Der Beschluss zur Umsetzung der enthaltenen Maßnahmen durch kommunale Gremien ist eine Voraussetzung für eine Begutachtung und Erteilung des Zertifikats „Familiengerechte Kommune“.

Der wichtige Teil des Prozesses kann beginnen: die Umsetzung der Maßnahmen über einen 3-Jahres Zeitraum.

Der Prozess Familiengerechte Kommune in Kurzform:

  • Analysieren (Klärung und Recherche):
  • Austausch (Beobachtung, Synthese):
  • Anwendung (Generierung und Erstellung):
  • Anerkennung
  • Ausführung

Der Prozess in vereinfachter Darstellung

Sprechen Sie uns für detaillierte Informationen gerne an.

Christine Hohmuth
Kfm. Geschäftsleitung
Projektleitung „Familiengerechte Kommune“ / „Familiengerechter Kreis“ und „Generationengerechtes Wohnen im Quartier“ (AGWiQ)

Email an Christine Hohmuth

Familiengerechte Kommune e.V.
Geschäftsstelle | Südring 25 | 44787 Bochum